Aufgabenfeld des Quartiersmanagements im Südstadtbüro des Caritasverbandes Peine

Quartiersmanagement im Südstadtbüro: Immer im Austausch mit Bewohner/-innen.

Quartiersmanagement ist bundesweit in ausgewählten Fördergebieten des Programms Soziale Stadt zu finden. Für Peine, was seit 2003 von diesem Programm profitiert, ist damit u.a. ein begrenzter Bereich in der Südstadt gemeint, der sich hinter dem Herner Platz bis Bahnlinie erstreckt und auch Teile des Friedrich Ebert Platzes und der Ilseder Straße mit einschließt (siehe auch "Gebiet").

Das Quartiersmanagement ist ein Verfahren der Stadtentwicklung, das sich aus stadtteilorientierter Förderung und Steuerung dieser Prozesse zusammensetzt. Das ist notwendig, da es sich bei den Soziale Stadt Fördergebieten um Stadtteile handelt, die seit vielen Jahren wirtschaftliche Schwächen, hohe Zuwanderung, sozial schwächere Schichten und Überalterung des Wohnungsbestandes aufweisen.
Die komplexe Problemlage in den Quartieren ist gekennzeichnet durch niedrige Einkommen der BewohnerInnen, hohe Erwerbslosigkeit, partielle Bildungsarmut und z. Tl. schlechter Bausubstanz der Häuser.

Die Lösungsstrategie des Quartiersmanagements ist vor Ort das Zusammenwirken von sozialer Arbeit, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und der Bildungs-, bzw. Kulturarbeit. Somit zeichnet sich das Quartiersmanagement durch die Zusammenführung der Akteure aus den verschiedenen Bereichen der Verwaltung, der lokalen Politik, der privaten Wirtschaft, der lokalen Vereine und der nichtorganisierten Anwohner/-innen aus. Das Quartiersmanagement im Sozialen Stadtgebiet wird seit 2006 hauptsächlich von Tanja Löhr durchgeführt, erhält aber auch viel Unterstützung durch Florian Kauschke.

Unsere übergeordneten Ziele sind:

  • Aufwertung und Stabilisierung des Wohnquartiers im Sozialen Stadtgebiet Peine Süd
  • Kontinuierliche soziale Begleitung der Bewohner/- innen (Integration, Bildung, Beratung, Prävention)
  • Aufwertung/ Imageverbesserung des Stadtteils (Außen- und Innenwahrnehmung, Projekte, Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Hilfeleistungen, Sichtbarkeit des Interesses von Einrichtungen, Politik und Verwaltung am Stadtteil und deren Bevölkerung
  • Baustein für Peine als familienfreundliche Kommune „Familie findet Stadt“
  • Beispiel für gelungene Vernetzung, Zusammenarbeit und Erreichung von Synergieeffekten durch Finanzierungsmix der beteiligten Kooperationspartner (Stadt Peine, Peiner Heimstätte, Landkreis Peine, Bund-Länder Programm Soziale Stadt)


Das Quartier der Peiner Südstadt hat sich in den letzten Jahren durch viele städtische und private Sanierungsmaßnahmen von Straßen, Plätzen, Gebäuden und durch die Schaffung neuer sozialer Infrastrukturangebote erheblich verändert und ist hierdurch nicht nur optisch aufgewertet worden (siehe auch Förderung oder Geförderte Projekte, Quartierfonds usw.).