Nachbarn in der Südstadt

Zusammen leben

In der gesamten Peiner Südstadt leben knapp 2000 Bewohner, die älter als 60 Jahre sind. Viele dieser Menschen leben ein aktives, erfülltes Leben, aber ein hoher Prozentsatz ist gezwungen, sich mit schwindenden sozialen Kontakten, eingeschränkter Mobilität und einem steigenden Bedarf an Hilfsleistungen zur selbständigen Lebensführung auseinanderzusetzen. Diesen Menschen wendet sich Frau Gabriele Morkramer vom Südstadtbüro zu.

In dem Projekt "Nachbarn in der Südstadt" haben die Interessen und Belange der Senioren Vorrang, werden Angebote insbesondere für diese Gruppe eingerichtet und Aktivitäten angeregt. Die Betroffenen werden aktiv in den Gestaltung- und Entscheidungsprozess einbezogen und haben Gelegenheit, ihr Wissen und Können einzubringen. Senioren werden nicht nur als Menschen mit Bedarfen betrachtet sondern auch die Potentiale des Alters geschätzt. Mit diesem Baustein der Wertschätzung, der einen entscheidenden Faktor für Würde und Wohlbefinden des Menschen darstellt, soll das Fundament für ein fruchtbares Zusammenspiel aller Akteure gelegt werden.


Seniorentreff:

Jeden Dienstag findet ein offener Seniorentreff von 14 bis 15.30 Uhr im Werkstattcafé "Rückenwind" in der Braunschweiger Straße 56 (neben der Peiner Tafel) statt. Geleitet wird er von Frau Gabriele Morkramer. Hier treffen sich die Bewohner zwanglos, um Kaffee zu trinken, Kontakte zu knüpfen, zu klönen, ihre Anliegen zur Sprache zu bringen und vieles mehr...

In diesem Rahmen wird auch Gedächtnistraining angeboten.

Das Angebot ist kostenlos.


Arbeitskreis Senioren:

Um die vorhandenen Angebote für Senioren in der Südstadt zu sammeln und zu bündeln sowie neue Angebote mit vereinten Kräften nach dem Bedarf der Bewohner einzurichten, kommt ein Arbeitskreis aus evangelischer Kirche, Wohnungsbaugesellschaften, Senioreneinrichtungen, Gesundheitsamt, islamischer Gemeinde, Caritasverband/Südstadtbüro und interessierten Bewohnern regelmäßig zusammen. Durch die Zusammenarbeit dieses Netzwerks soll das Leben der Senioren im Stadtviertel bereichert werden.


Tandems:

Senioren/innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, und Migrantinnen, die ihr Deutsch praktizieren und verbessern wollen, bilden Tandems. Die Migrantinnen aktivieren die Senior/innen, begleiten sie bei Spaziergängen und kleinen Besorgungen. Im Gegenzug gehen die Senior/innen sprachlich auf die Migrantinnen ein, vermitteln in Gesprächen Wissen über die deutsche Kultur und Geschichte und erweitern so die Sprachkenntnisse der Migrantinnen. Auf diese Weise unterstützen sie sich gegenseitig und tragen zum interkulturellen Kennenlernen und Verstehen bei. 

Innerhalb des Projekts werden diese Tandems vermittelt und wird bei Fragen eine Ansprechpartnerin geboten.